Der Gewerbeverein GVOG im Ebianum Baggermuseum

Es ist nicht einfach nur spannend oder «das Kind im Manne» wenn man an einer Führung durch das Ebianum Baggermuseum in Fisibach teilnehmen darf.

So durften wir vom Gewerbeverein Opfikon/Glattbrugg am letzten Donnerstag den 05.09.2019 ab 17.00 Uhr eine spezielle Führung von Heinrich Eberhard persönlich geniessen. In knapp 2 Stunden spürten wir das Herzblut bei den Erzählungen von persönlichen Erlebnissen von Kindheit an. Familiengeschichten wurden anhand von Maschinen und Bildern erzählt und man tauchte mit Eberhard gemeinsam in die Zeit vor 1950 ein und blieb bis zum heutigen Tage angespannt.

Besonders eindrücklich waren die riesigen Bulldozer aus den Jahren um 1940 herum. Man stellt sich diese Maschinen im Betrieb vor und weiss, da hörst Du nichts anderes mehr. Zu jeder Maschine und das waren doch gut 40 Stück, wusste Eberhard eine spannende Geschichte zu erzählen.

Haben Sie es gewusst?
Von 2007 bis 2017 waren die Eberhard Unternehmungen massgeblich an der Sanierung der Sondermülldeponie Kölliken (SMDK) beteiligt. Das Projekt ist nun bereits wieder Geschichte. Anhand eines Baggers CAT 325, Trax CAT 973 sowie eines Erkundungsfahrzeugs zeigt man in einer Sonderausstellung, wie diese Fahrzeuge in der gefährlichen Umgebung gearbeitet haben. Im Frühjahr 2016 wurde das letzte Felsmaterial entsorgt und anschliessend die technischen Installationen demontiert, nur die Halle steht noch.

Im ersten Stock befindet sich eine der weltweit grössten Modellausstellung mit rund 3‘000 Exponaten aus den Bereichen Baumaschinen, Lastwagen, Krane und Schwertransport. Man kann die Besichtigung der Modelle in den Rundgang integrieren.

Heinz Eberhard hat die Modelle in den vergangen 50 Jahren mit grosser Hingabe zusammengetragen. Die Palette reicht von den bekannten Modellen von CCM, Conrad, Norscot, NZG bis hin zu Einzelanfertigungen bekannter Modellbauer.

Nach der sehr gelungenen Führung ging es zum Nachtessen ins Restaurant Kreuz in Kaiserstuhl, wo wir den Abend bei einem feinen Essen ausklingen liessen.

Ein herzliches Dankeschön geht an Lieta Studer für die Organisation und an Heinrich Eberhard für die persönliche Führung.

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